Fütterst du deinen weißen Wolf?

Ein alter Indianer sitzt mit seinem Sohn am Lagerfeuer und spricht:

“Mein Sohn, in jedem von uns tobt ein Kampf zwischen 2 Wölfen -

einem weißen und einem schwarzen Wolf.

Der schwarze Wolf ist böse. Er steht für all das, was uns häßlich, arm und nicht mitfühlend macht: Neid, Eifersucht, Gier, Arroganz, Selbstmitleid, Lügen, Überheblichkeit, Egoismus und Missgunst.

Der weiße Wolf ist gut. Er steht für all das, was uns schön, herzlich und mitfühlend macht: Liebe, Freude, Frieden, Hoffnung, Gelassenheit, Güte, Mitgefühl, Großzügigkeit, Dankbarkeit, Vertrauen und Wahrheit.”

Jeden Tag kämpfen diese beiden Wölfe in uns.

Oft kämpfen sie einen harten Kampf.

Der Sohn hört dem weisen, klugen Vater aufmerksam zu und fragt:

„Vater, welcher der beiden Wölfe gewinnt?“

Der alte Indianer schweigt eine Weile - dreht den Kopf

und mit großen, offenen Augen sagt er: „Der, den du fütterst.“



Hast du dir schon einmal Gedanken gemacht welchen der beiden Wölfe du überwiegend fütterst?


Wenn du die meiste Zeit des Tages mit Angst, Ärger, Kummer, Wut, Frust durch den Tag gehst, dann hast du deinen schwarzen Wolf gefüttert.

Wenn du die meiste Zeit des Tages Dankbarkeit, Hoffnung, Freude, Zuversicht und Vertrauen fühlst, fütterst du deinen weißen Wolf.

Das Gute dran ist, wir haben es in der Hand, welchen Wolf wir füttern.

Doch oft sind wir so in unseren Gewohnheiten gefangen, dass es uns gar nicht mehr auffällt (und es als ganz normal empfinden) uns nicht gut zu fühlen. Dabei ist es gar nicht so schwer, das zu ändern.


Dort, wohin wir unsere Aufmerksamkeit richten, wird es mehr. Wenn wir uns z.B. am Tag fünf Mal die Nachrichten ansehen, führt unsere Aufmerksamkeit dazu, dass wir mehr unangenehme, schlechte und beunruhigende Gedanken produzieren. Und jeder Gedanke - das ist jetzt wichtig - erzeugt ein Gefühl. Aus diesem Gefühl entsteht unser Handeln - und die Summe unseres Handels ist das Ergebnis.


Es ist also enorm wichtig, dass wir darauf achten, welche der beide Wölfe wir füttern. Dies gelingt uns, indem wir ganz gezielt unsere Aufmerksamkeit steuern und diese auf etwas richten, was uns Kraft, inneren Frieden, Freude etc. verleiht.


Denn wir haben eine große Chance mit unseren Gewohnheiten zu brechen - die ist gleich am Morgen. Denn jeder neue Morgen ist ein neuer Start. Hier entscheidet sich, wie wir durch den Tag gehen. Nicht umsonst formuliert Hermann Hesse, in seinem wunderbaren Gedicht "Stufen": "In jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns hilft und beschützt zu leben".


Britta hat dazu ein wunderbares Video gedreht. Sie zeigt dir, wie es dir mit der "Bettkanten-Methode" gelingen kann den Zauber des Anfangs für dich zu nutzen:

Der Gruß der Morgendämmerung stammt ursprünglich von Kalidasa, einem indischen Dramatiker. Hier ist der Text auch zum mitlesen:


Sieh diesen Tag! Denn er ist Leben, ja das Leben selbst. In seinem kurzen Lauf Liegt alle Wahrheit, alles Wesen deines Seins: Die Seligkeit zu wachsen, Die Freude zu handeln, Die Pracht der Schönheit, Denn gestern ist nur noch ein Traum, Und morgen ist nur ein Bild der Phantasie, Doch heute, richtig gelebt, verwandelt jedes Gestern In einen glückseligen Traum Und jedes Morgen in ein Bild der Hoffnung.


Viel Freude damit.


Liebe Grüße


Entfalte Deine Kraft.

Achte Deine Stärke.

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